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Am Morgen des 2. März 1974 wird die Garotte, eines der grausamsten Hinrichtungswerkzeuge, in Spanien ein letztes Mal eingesetzt. Es ist die Exekution des spanischen Anarchisten Salvador (Daniel Brühl). Der junge Student stammte aus bourgeoisen Verhältnissen und schloß sich dem Widerstand gegen die Franco-Diktatur an. Als Radikaler überfiel er Banken, um den Kampf der Arbeiterklasse zu finanzieren. Als Rebell wurde er vom Staat gejagt, gefangen genommen und schließlich zum Tode verurteilt. Seine Hinrichtung wurde zur Anklage gegen die Unmenschlichkeit.

„Salvador – Kampf um die Freiheit“ ist ein Politdrama, das Widerstand und Justiz-Willkür symbolisiert. Am Anfang verliert der Film durch abrissartige Rückblenden, die Salvadors Weg in den Untergrund zeigen. Das Ziel – eine Gesellschaft ohne Klassen – wird nur am Rande erwähnt. Erst zum Ende hin – Salvadors Warten in der Todeszelle – wird der Film mit der nötigen Intensität und Detailgenauigkeit dem Stoff gerecht.

Salvador – Kampf um die Freiheit
Regie: Manuel Huerga
ASIN: B00111YD4G



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