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Romane für das Handy, Sachbücher für elektronische Lesegeräte und Literaturverfilmungen für Smart Phones: Die internationale Buch- und Medienbranche kann die Digitalisierung nicht mehr ignorieren. Das zeigt eine aktuelle Umfrage unter 840 internationalen Branchenvertretern, welche die Frankfurter Buchmesse und das Branchenmagazin Buchreport in Kooperation mit Publishers Weekly im September durchgeführt haben.

Es gilt neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

80% der Befragten begreifen den mit der Digitalisierung verbundenen Umbruch in der Medienbranche eher als Chance denn als Krise. „Es geht um Modelle, die das erprobte Tauschgeschäft Geld für bedrucktes Papier ergänzen und mittelfristig ablösen können“, fasste Buchreport-Chefredakteur Thomas Wilking zahlreiche Einzelbefunde der Umfrage zusammen.

2018 werden digitale Inhalte das traditionelle Buchgeschäft verdrängt haben

Noch bestreiten digitale Produkte in der Regel nur einen kleinen Teil des Umsatzes. Für 2011 rechnen 58% der Befragten mit einem deutlich höheren Anteil digitaler Produkte am Gesamtumsatz. Die Vorstellung, dass digitale Inhalte mehr erwirtschaften als das traditionelle Buchgeschäft, ist nicht mehr abwegig. 2018 wird es – laut Branchenfachleuten – soweit sein. Bis dahin werden die Veränderungen von Mediennutzung und Lesegewohnheiten, der Preiswettbewerb in Form von kostenlosen Digitalangeboten sowie die illegale Verbreitung geschützter Inhalte durch Piraterie weiterhin Themen der jährlich stattfindenden Frankfurter Buchmesse sein.



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