Die letzten Kinder...• BELESENsein

Anfang der 80er Jahre explodiert in Deutschland eine Atombombe. Der 12-Jährige Roland ist mit seinen Eltern und seinen Schwestern auf dem Weg zu seinen Großeltern nach Schewenborn, als sie eine große, grelle Explosion sehen. Ein Zurück gibt es nicht. Roland und seine Familie sitzen fest und müssen sich im Haus der Großeltern einrichten. Die Folgen der Atomkatastrophe treten schnell zum Vorschein: Die Nahrungsmittel werden knapp, die Menschen erkranken an Typhus und im Kampf ums Überleben treten Recht und Ordnung außer Kraft.

Gudrun Pausewang beschreibt in ihrem Jugendbuch „Die letzten Kinder von Schewenborn“ ein fiktives Szenario, das die damalige Angst vor dem Atomkrieg zu Ende denkt. Schonungslos erzählt sie vom verwüsteten Deutschland, den verstümmelten Neugeborenen und die verlorene Zukunft, denn es gibt keine Rettung. Ein Buch, dessen Inhalt man auch nach Jahren nicht vergessen hat.

Gudrun Pausewang
Die letzten Kinder von Schewenborn
Ravensburger Buchverlag, 2003 (Neuauflage), 5,95 Euro
ISBN 978-3473580071

Ein Beitrag zur Blogparade „Die besten Schullektüren“ von Sebastian.



11 Responses to “Die letzten Kinder von Schewenborn”  

  1. Hallo Michaela,

    bin durch meine Webstatistik auf den Artikel gestoßen, bisher habe ich noch keinen Trackback von dir für die Parade bekommen.

    Falls du einen gesendet hast, er aber nicht ankam, kannste ja noch den Artikel mit einem Kommentar eintragen.

    Gruß Sebastian

  2. Mmh, ich habs damals auch gelesen (ebenso wie „Die Wolke“), aber rückblickend muss ich ihr doch eine gehörige Portion agitatorische Panikmache vorhalten.

  3. Schulliteratur … Ich habe erst letztens meinen Bücherschrank wegen Überfüllung ausmisten müssen und genau dieses Buch fiel mir in die Hände. Muss aber leider zugeben, dass mich diese Thematik wenig interessiert hat. Da fand ich die Welle schon besser

  4. „Die Welle“ haben wir leider nicht gelesen.

  5. Die Welle muss ich auch noch lesen, soll ja wirklich verdammt gut sein!

  6. 6 Bloggender Zombie

    Ja, ich erinnere mich wieder an das Buch – das hatte mich in meiner Jugend schwer beeindruckt und meine Leidenschaft für postapokalyptische Lektüre geweckt, die ich bis heute beibehalten habe. Ich hatte vollkommen vergessen, daß es dieses Buch gibt, aber als ich das Cover in deinem Artikel sah, war die Erinnerung schlagartig zurück. Ich werde auf jeden Fall noch einmal lesen und mich überraschen lassen, ob es mich auch heute noch, nach so vielen Jahren, gleichermaßen beeindrucken kann. Und sei es nur aus nostalgischen Gründen ;) Danke für die Auffrischung!

  7. Oh ja dieses Buch habe ich auch in guter Erinnerung. Zwar finde ich das Thema (oder vielmehr das reale historische Pendant) immer noch grausam, aber durch dieses Buch habe ich entdeckt, dass Bücher ohne Happy End viel mehr ausdrücken und zum Denken und daraus Lernen anregen…

    Wer dieses Buch mag, sollte „Die Wolke“ lesen oder sich die Verfilmung anschauen.

  8. Ich hab’ dieses Buch auch vor Jahren schon mal gelesen, und muss zugeben, dass mich diese Brutalität des Themas um einiges mehr beeindruckt hat als bei Pausewangs „Die Wolke“. Es stellt am Anfang keine Fragen und – wumm – ist mit einer Sekunde das Leben unzähliger Menschen vollkommen verändert. Damals fand ich die Beschreibungen, von den Toten und den entstellten Kindern, schrecklich – und nachdem ich heutzutage meine bildliche Fantasie scheinbar noch weiter ausgebildet habe, wäre das Buch zurzeit wahrscheinlich noch heftiger. Pausewang war übrigens letztes Jahr in meiner alten Schule, natürlich genau ein Jahr nachdem ich sie abgeschlossen hatte. Hmpf.

  9. 9 Viktoria

    Gudrun Pausewang ist meine Lieblingsautorin.
    Ihre Bücher beeindrucken mich sehr.
    Wenn ich bei einem ihrer Bücher am Ende ankomme muss ich immer lange nachdenken wie gut es uns hier eigentlich geht.

  10. 10 Pferdefreund

    Ich habe dieses Buch in der Schule gelesen und bei jeder Seite habe ich gedacht wie gut es uns hier geht. Anderseits ist es etwas oberflächlich geschrieben. Auf jeder Seite stirbt jemand und man dnekt dann gar nicht mehr nach über dass was dort steht. es schaurig und weit vom richtigen Leben verfehlt. Kein Kinderbuch.
    ( Dies ist meine eigene Meinung und ich habe keine Lust das jemand diese veletzt)

  11. 11 Mausi

    ich musste das Buch gerade lesen genauso wie „Die Wolke“ ,bin 8.Klasse, ich finde das Buch „schrecklich“ und habe Albträume bekommen.


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