• ALLTAGsein

Nebenjobs sind toll! Sie bringen ‘Berufserfahrung’, neue ‘Kontakte’ und bessern entscheidend die ‘Haushaltskasse’ auf. Wenn man dann auch noch zu den Glücklichen gehört, die nicht nur für 4 Euro/Stunde im Stehcafé jobben müssen, gerät man leicht ins Träumen. Zwei Wochen Karibik, Führerschein oder doch eine Dauerkarte fürs Fußballstadion?! Pusteblume! Wer zu viel verdient, zahlt mächtig drauf…

Verzweiflung

Foto: „Karina Mehner“ / jugendfotos.de

/ Krankenversicherung /
Im Schoß der Familie ist es warm und kostengünstig, doch wer mehr als 400 Euro/Monat verdient, fliegt aus dem Nest, zumindest was die gesetzliche Krankenversicherung angeht. Dann muss sich auch ein Student selbst versichern und das kostet derzeit unglaubliche 58,49 Euro/Monat. Achtung! Vergleichen lohnt sich nicht – Die Beiträge werden vom Bundesministerium für Gesundheit einheitlich für alle gesetzlichen Krankenkassen festgelegt.

/ Kindergeld /
Das mit dem Kindergeld ist eine ganz üble Geschichte. Wer auch nur einen Cent mehr im Jahr als 8.600 Euro brutto verdient, verliert seinen Anspruch auf die 154 Euro/Monat. BAföG zählt dabei zu 50% als Einkommen.

/ BAföG /
Berechnungsgrundlage ist der Bewilligungszeitraum, in diesem darf man 4.206 Euro brutto (ab 08/2008 4.800 Euro) anrechnungsfrei dazu verdienen. Alles darüber hinaus, wird vom Förderbeitrag abgezogen.

Natürlich gilt auch hier: Ausnahmen bestätigen die Regeln. Wer älter als 25 Jahre, verheiratet oder Waise ist bzw. Kinder hat, sollte sich noch einmal an gesonderter Stelle informieren.

Noch Fragen?
www.studis-online.de

>> Studentenjobs [1]: Verzweiflung pur?



5 Responses to “Studentenjobs [2]: Geld verdienen kostet”  

  1. In Österreich sind wie leider auch nich viel besser dran…

  2. Wer Geld verdient, muss leider mit den Abgaben leben. That´s life.
    In Deutschland ist zumindest der erlaubte steuerfreie Zuverdienst wesentlich höher als in Österreich.

  3. Schon ab 400€? Wow.

  4. Also ich finde, dass die Regelung für Studenten recht freundlich gehalten ist. Als Studetn hat man in der Regel für mehr als einen 400€ sowieso keine Zeit. Und verdient man nicht mehr als 400€ im Monat, so bekommt man am ende des Monats auch Brutto gleich Netto raus.


  1. 1 Studentenjobs [3]: 2 x 6 Regeln, die du dir merken solltest « furchtlos

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