• MUSIKsein •
Schauspieler, Dramaturg, Regisseur, Kabarettist, Autor und Liedermacher – Rainald Grebe hat viele Berufe. Doch wirklich beliebt ist er für seine humorvollen, tristen Texte über die ostdeutschen Bundesländer „Thüringen“ und „Brandenburg“.
„Da stehen drei Nazis auf dem Hügel
und finden keinen zum Verprügeln, in Brandenburg, Brandenburg,
ich fühl’ mich heut’ so leer, ich fühl’ mich Brandenburg.
In Berlin bin ich einer von drei Millionen,
in Brandenburg kann ich bald alleine wohnen, Brandenburg.“
Nach dem Abitur ging Grebe den Weg eines Künslers – nach Berlin. Dort schlug er sich erst als Straßenmusiker durch, bis er schließlich an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ sein Diplom im Fach „Puppenspiel“ machte.
„Tausend geile Muscheln wandeln durch die Stadt,
ob irgendeine eine Perle für mich hat?
Der oder die? Wer mit wem?
Ich und mein kleines Luxusproblem!“
Im Jahr 2002 produzierte Thomas Hermanns mit ihm die Varietéshow „Immer wieder Sonntags“ im Hamburger Schauspielhaus. Seitdem ist Rainald Grebe auch regelmäßig Gast im Quatsch Comedy Club oder der WDR-Comedysendung „Nightwash“. Die letzten Jahre tourte Grebe mit der Berliner Kapelle der Versöhnung durch Deutschland.
„Im Zug ist eine Zeitschrift, die heißt „Mobil“,
das ist glatt gelogen, hier bewegt sich nicht viel.
Sabine Christiansen macht die Welt nicht klarer,
die Wahrheit sagt dir jeder Taxifahrer.“
Im vergangenen November ist das Hörspiel zu seinem Roman „Global Fish“ erschienen. Rainald Grebe wurde damit für den Deutschen Hörbuchpreis 2008 in der Kategorie „Bester Interpret“ nominiert.
Rainald Grebe
www.rainaldgrebe.de
>> Die Kunst der Liedermacher [1]: Funny van Dannen
>> Die Kunst der Liedermacher [2]: Götz Widmann
Filed under: Allgemeines | 2 Comments
Tags: Gesellschaft, Kultur, Menschen, Musik


Name: Michaela Zimmermann


Hach ja, ich find den Typ einfach klasse! Bei youtube gibts auch einiges von ihm. Hab irgendwo auf meinem Blog auch mal das Thüringen-Video eingebunden!
Sehr zu empfehlen, der Mann!